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Ratgeber

TPU-Schutzfolie für den Innenraum – Klavierlack, Tasten und Säulen

Glänzender Klavierlack (Piano Black) verkratzt vom ersten Tag an. Was TPU-Folie (PPF) ist, wo man sie im Auto aus China anbringt und wie das selbst gelingt.

· 1 Min. Lesezeit

Glänzend schwarzer Kunststoff (Klavierlack, Piano Black) sieht im Autohaus toll aus – und verkratzt beim ersten Tankstopp. Konsole, Wählhebelpanel, Lenkradtasten, Säulen an den Türen: Stellen, die Sie täglich berühren, mit Ring, Schlüssel oder Tasche. Die Lösung ist transparente TPU-Folie.

Was ist TPU-Folie (PPF)?

TPU ist ein elastisches thermoplastisches Polyurethan – dasselbe Material wie bei PPF (Paint Protection Film) für den Lackschutz. Es ist transparent, elastisch und nimmt kleine Kratzer auf, die sonst den Kunststoff treffen würden. Gute TPU-Folien „heilen“ flache Mikrokratzer unter Wärme aus.

Wo zuerst?

  • Konsole und Wählhebelpanel – am stärksten durch Schlüssel und Handys belastet.
  • Lenkradtasten – Spuren von Fingernägeln und Ringen.
  • B-Säulen und Türleisten – beim Einsteigen gestreift.
  • Türverkleidungen – Schuhtritte und Taschen.

So bringen Sie die Folie selbst an

  1. Fläche waschen und entfetten (Wasser mit etwas Spülmittel, danach Alkohol).
  2. Fläche und Klebeseite mit Wasser und etwas Spülmittel benetzen – so lässt sich die Folie verschieben.
  3. Folie ausrichten, Wasser mit dem Rakel von innen nach außen herausdrücken.
  4. Einen Tag ruhen lassen – kleine milchige Flecken verschwinden, wenn das Wasser verdunstet.

Modellspezifisch zugeschnittene Folien haben Aussparungen für Tasten und Sensoren – deutlich einfacher als Zuschneiden vom Bogen.

Das Zentraldisplay schützt man anders – mit Glas oder Displayfolie; der Vergleich steht im Artikel Glas oder Folie.

Innenraumschutz

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